Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

 

http://myblog.de/sarahinturkey

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Home sweet home

Natürlich hat alles mal wieder etwas länger gedauert, als ich gedacht hatte. Den letzten Blogeintrag hatte ich schon letzte Woche fertig. Nur habe ich immer vergessen, ihn einzutragen. So blogge ich heute zum einen Teile des alten und schreibe aber in einem schon was Neues, es hat sich ja doch wieder einiges getan. Hier also erst mal der alte Part: Ich hatte ja schon angekündigt, dass wir übers Wochenende nach Olympos wollten. Damit ihr wisst, wie es war, heute schon der nächste Eintrag. Wir sind Samstag Morgen losgefahren. Um 8.30 sollten wir alle am Hotel sein. So reibungslos ging das alles natürlich nicht über die Bühne: bis dahin hatten wir schon den Kühlschrank abtaufertig gemacht, Cecile hatte den Zucker in der ganzen Küche verteilt, ich die halbe Milch und Jimmy die Hälfte der Klamotten vergessen. Aus dem Aufwach-Spaziergang wurde also ein gehetztes „Dem Dolmus Hinterherrennen“. Darin hat Cecile sich dann gleich noch ihren Kaffee über die Hose gekippt. Um 8.35 angekommen, waren wir natürlich die Ersten. Tuna, als Organisator, sollte/wollte um 8.15 da sein. Als er um 9 da war, konnte es dann losgehen. In den berühmten Holzhäusern konnten wir wegen des Klimas nicht schlafen (zu kalt). So waren wir in der Luxusversion: Holzhütten mit Klo, Klimaanlage und Fenstern. Da habe ich mir eins mit Cecile geteilt. Ich weiß gar nicht, ob ich schon von ihr geschrieben habe. Sie ist jedenfalls die neue italienische Studentin, die auch hier in der Wohnung lebt und mit mir zusammen in der gleichen Fakultät ist. Nettes Mädchen, redet aber ununterbrochen. Auch nachts um 2... Nach einem Frühstück sind wir dann nach Olympos selbst gewandert. War schon sehr nett und mal anders als die anderen antiken Städte. Dafür gab es aber nicht so viele Dinge zu sehen. Toll war auch das Meer, an das Olympos angrenzt, so dass wir uns für eine Stunde sonnen konnten, denn das Wetter war wieder mal toll. Dann aber begann eine neue Tuna-Story. Den kennen mittlerweile wohl alle als netten, nur leider unfähigen Koordinator. Dieses Mal wollte er uns das Schloss zeigen, welches auf dem Berg war. Nachdem wir eine halbe Stunde lang durch den Wald getigert sind, merkte er dann, dass es da nicht weiter geht. Woran hat er es gemerkt? Der „Weg“ war zuende. Den Weg hatten wir uns vorher aber schon freikämpfen müssen, es gab ihn nämlich einfach nicht. Nur war dann eben plötzlich da ein Abgrund im Wald. Der Berg war nämlich von einem Wald bedeckt. Sämtliche Ideen, einen Notruf zu starten wurden auch schnell verworfen. Der hätte nämlich ungefähr so ausgesehen: wir sind umgeben von Bäumen in der Mitte des Berges. (Tuna zufolge hatten wir uns aber nicht verlaufen...). Also gab es nur eine Möglichkeit: alle zurück und wieder bei null anfangen. Dabei kamen wir zum dritten Mal bei irgendwelchen Hippies vorbei (ich will nicht wissen, was die von uns dachten) und dann ging es wieder los. Anweisung dieses Mal: am Meer einen kleinen Weg in den Wald hoch. Hm, jaaa, genau das hatten wir gerade schon mal gemacht. Dieses Mal haben wir aber Schilder gefunden, auf denen das Castle ausgeschildert war. Dann haben wir Tuna erklärt, dass wir nach links gehen, wenn die Pfeile nach links zeigen und nicht nach rechts. Er wollte es uns nicht glauben, hat es ausprobiert und uns dann recht gegeben. Abends sind wir noch nach Chimera gefahren. Da kommt irgendein natürliches Gas aus der Erde, durch das von alleine Feuer entfacht wird. Sehr nett und romantisch. Sonntag sind wir dann gleich nach dem Frühstück wieder nach Antalya gefahren, wo ich mit Magda (neu, aus Polen) und Cecile in einen Hamam gegangen bin. Sehr toll, sehr entspannend und bestimmt empfehlenswert. Am besten hat es uns gefallen, als es einen Stromausfall gab und wir nur noch Kerzen hatten. Das war richtig romantisch dann. Nun der neue Teil: Das Semester hat angefangen und so kommen auch nach und nach alle neuen Erasmusstudentinnen da. Letzte Woche ist auch Caroline aus Montpellier angekommen. Wir verstehen uns ganz gut und so haben wir uns spontan entschlossen, zusammen zu ziehen. Der Monat war langsam rum und so musste auch ich bei Jimmy und Co wieder ausziehen. Auf einmal hatten wir dann drei Möglichkeiten: Fulia aus dem International Office hat noch ein Zimmer frei, welches wir uns hätten teilen müssen. Das schien auf den ersten Blick sehr gut: wir könnten Türkisch lernen und es wäre nicht so teuer. Dafür ist die Wohnung aber in der Innenstadt, wir müssten also jeden Tag einen Bus zur Uni nehmen und außerdem müssen wir Betten kaufen und wie gut es gehen würde, für vier Monate ein Zimmer zu teilen, ist auch fraglich. Dazu kam noch das Angebot der „neuen“ ErasmusWG mit Cecile, Aurora, Eliska, Aga und Magda. Unter deren Wohnung ist noch eine frei, die wir hätten haben können. Das wäre alles sehr toll gewesen und bestimmt irrsinnig lustig. Die Wohnung haben wir nie gesehen. Wir haben nur einmal Aurora und Cecile dorthin begleitet und gleich beschlossen, sie nicht zu wollen: Die war völlig außerhalb von allem: Stadtzentrum und Universität. Vor allem bis zur Uni braucht man ca. 45 Minuten und das ist mir doch was zu weit, wenn ich morgens um 9.30 an der Uni sein muss. Dazu können wir abends nie rausgehen, weil wir immer ein Taxi brauchen und bis zu der Gegend ist es recht teuer. Da kam uns dann Sakeenas Angebot wahnsinnig gelegen. Die Wohnung wäre nämlich gleich an der Uni und wir bräuchten kein Bett zu kaufen. Das wäre der Fall gewesen bei Fulias Wohnung. Donnerstag Abend konnten wir uns die Wohnung ansehen und ich habe mich gleich verliebt. Die Wohnung ist sooo toll. Voll möbliert und sogar noch schön. Das ist in der Türkei doppelt bemerkenswert. Dabei war mir auch der Preis egal. Es ist die teuerste Lösung, aber immer noch im Rahmen, den ich mir gesetzt hatte. So sind wir dann Samstag umgezogen und ich fühle mich jetzt schon pudelwohl. Sakeena ist übrigens eine Englischlektorin hier an der Uni (sozusagen Antalya’s Eddie), kommt aus Kalifornien und hatte sich auch gleich in die Wohnung verliebt, weil sie sie so sehr an Zuhause erinnert. Da wir CNN haben und das den ganzen Tag läuft, fühle ich mich 100%ig wie in Amerika, wenn ich hier bin. Nachdem ich den ganzen Samstag mit Umziehen beschäftigt war, sind wir Sonntag nach Kemer gefahren. Nach meinen zwei ersten Besuchen da hatte ich es nicht in so guter Erinnerung. Dieses Mal war es aber anders und sehr schön: wir (Sakeena und ich) sind mit Esra, ihrer besten Freundin, und deren Familie gefahren, haben ein Picknick gemacht und sind dann noch in einen Folklorepark gegangen, in dem das Leben in der Türkei von vor 200 Jahren (oder so) dargestellt wird. Abends haben wir noch zu zweit Sakeenas Unterricht vorbereitet. Ihr hilft es und mir bringt es was für meine Nachhilfe, wenn ich dann wieder mal in Deutschland bin. Spaß machen tut es noch dazu. Freitag waren wir zusammen im Kino und haben Blood Diamond gesehen. Sogar etwas von den türkischen Untertiteln habe ich was verstanden. Aber zurück zum Film: Es war kein Freitag-Abend-Popcorn-Film, aber sehr gut. Einer der besten Filme seit langem. Nur krass, wenn man dran denkt, dass alles einen realen Hintergrund hat. Und nebenbei noch: Zum ersten Mal sieht Leonardo Di Caprio gut aus, auch der wird also mal erwachsen. Das war aber sicher mal genug. Zu viel wahrscheinlich, aber es dauert wohl wieder bis zum nächsten Mal, lasst euch also Zeit mit dem Lesen
7.2.07 13:08


Lang, lang ists her

Die Zeit vergeht hier im Flug. Das merkt man vor allem daran, dass ich immer noch dachte, mein letzter Eintrag ist vielleicht eine oder eineinhalb Wochen alt. Dank lieber Freunde, bin ich aber drauf aufmerksam gemacht worden, dass dem nicht so ist. Heute will ich also die bisher längste Schreibpause beenden. Jetzt die Frage: was habe ich alles Wichtiges noch nicht berichtet?

Fangen wir mal kurz mit den Plänen fürs Wochenende an. Da fahre ich mit dem neuen Sprachkurs (der fast schon vorbei ist) nach Olympos. Da ist auch eine dieser antiken Städte. Vor allem aber wird wohl gefeiert. Mal sehen, was da los ist.

Diese Woche war ich mit Katarina in Kemer und Perge. Perge ist eben auch eine dieser alten Städte. Die sind mal ganz nett, aber letztlich stumpft man doch ab, wenn man sich eine nach der anderen ansieht und langsam sind das für mich vor allem nur noch alte Steine. Kemer ist einfach NUR Tourismus, dazu kleiner als wir dachten und so haben wir nicht mal zwei Stunden da verbracht, bevor wir wieder nach Antalya gefahren sind. Nächste Woche stehen voraussichtlich Alanya und Konya auf dem Plan. Konya ist eine der religiösesten Städte in der Türkei, vor allem aber für die tanzenden Derwische und das Mevlana-Museum. In 2-3 Stunden hat man also alles gesehen, haben viele gesagt. Die Fahrt beträgt zwar ca. 6 Stunden, aber wir wollen es voraussichtlich doch an einem Tag machen. Schlafen können wir auf der Hin- und Rückfahrt und so haben wir uns die Übernachtung gespart.

Sonst habe ich viel Zeit in meinen Ferien mit Lesen verbracht, bzw. mache es immer noch, wirklich mal was Spanisch, Französisch und Türkisch gelernt und mich um meine Kinder hier gekümmert. Die vergessen hier noch ihren eigenen Kopf, wenn ich sie nicht dran erinnere. Anita und Artur (und mit ihm Paula) sind jetzt aber auch weg, so dass erst nur Jimmy und ich noch über waren. Mittlerweile ist aber übergangsweise Cecile aus Italien hier eingezogen.

Von der Uni kann ich nur berichten, dass jetzt Ferien sind, ich diese Woche meine neuen Kurse ausgesucht habe und fast alle meine Resultate vom letzten Semester bekommen habe. Im nächsten Semester werde ich wieder 5 Kurse haben. Gebraucht hätte ich 11 Punkte. Das sind zwei Kurse. Und davon sollte einer VWL sein. Den habe ich auch. Wenn der Eugen den dann akzeptiert. Ich soll ihm erst schreiben, was ich hier machen muss, um den Kurs zu bestehen. Weniger als in Bonn machen kann ich ja gar nicht... Durch die ganzen Kurse habe ich dann jetzt 26 Punkte... Super. Schon wieder Arbeit. Aber wenigstens habe ich montags morgens und dann ab donnerstags mittags frei.

In der WG geht es mir immer noch gut und manchmal weiß ich nicht, wem es mehr leid tut, wenn ich hier raus muss Anfang Februar. Aber es geht nicht anders und wenn ich hier bleibe, würde ich wahrscheinlich nie zum Lernen kommen. Insofern ist das vielleicht also gar nicht so schlecht.

Durch die Ferien ist hier nicht so viel geschehen. Einige Zeit habe ich noch damit verbracht, mich auf meinen Sommer in Deutschland vorzubereiten. Da kann ich wahrscheinlich arbeiten und langsam weiß ich nicht, ob es überhaupt Sinn macht, mich gleich nach Ankunft für den Magister anzumelden. Auf jeden Fall werde ich das nicht machen, wenn ich mich nicht richtig vorbereitet fühle. Dafür steht zuviel auf dem Spiel. Aber das wird sich wohl alles in den nächsten Wochen entscheiden. Ich werde euch da alle auf dem Laufenden halten!

Viel Spaß auch noch beim Wintereinbruch, ich gehe mich jetzt was sonnen! Sarah

26.1.07 09:31


Was für eine Woche

Frohes Neues Jahr! İch wünsche euch allen alles Gute im neuen Jahr, dass es euch immer gut geht und all eureWünche in Erfüllung gehen.

So, dass war das. Dann will ich mich erstmal bei allen entschuldigen, bei denen ich  mich laener nicht gemeldet habe. Nachdem ihr diese Mail gelesen habt, werdet ihr wissen weshalb. Aber soviel vorweg: mir geht es gut - wieder und alles ist mehr oder weniger in Ordnung. Aber wir wollen mal vorne anfangen.

Zu Weihnachten konnte ich mich nicht melden, weil ich für insgesamt 5 Tage zu Freunden in ANtalza gezogen bin. Wir haben eh zusammen gefeiert und damit ich nicht mit dem letzten Dolmuş schon gehen muss, konnte ich da bleiben. Weil es so lustig wat undf wir einşges vor und nachbereiten mussten, war ich vomn 23.-28.12. da. Und die haben eben kein İnternet und für ein Cafe war beim besten Willen keine Zeit. İch muss gestehen, es war wohl das beste Weihnachten, was ich je hatte: mehr oder weniger polnisch (lieben Gruss an Arthur, habe oft an dich gedacht und mutiere gerade halbwegs zur Polin), mit deutschen Einflüsse und türkischen auch. Die deutschen bestanden in 12 Flaschen Wein aus denen man herrlich Glühwein machen kann, der international sehr gut ankam und selbstgemachten Keksen. Das hatten wir uns am 22.12 nachts überlegt und dann bis 23. um 2.30 nachts ausgeführt. Es gab lustige Ergebnisse. Am besten kamen die Schokocrossies an (hier einen lieben Gruss an Krissy, die wirdes beim naechsten Weihnachten wieder geben), Vanillekipferl waren auch super. Nur die Butterkekse nicht. Haben nach nichts geschmeckt und sşnd im Ofen explodiert. Da kamen auf einmal so Bubbel raus. Wenn irgendeiner weiss, was wir da falsch gemacht haben, bitte sagen. İch habe ehrlich keine Ahnung.

Der 24. stand dann ganz im Zeichen von Vorereitungen. Die Küche war 100%ig in polnischer Hand, die Deko dafür in deutsch/belgischer. Jimmz weiss jetzt, wie man Watte zum kleben bringt(dank mir er war ehrlich mit Tesa am Fenster am werken. Mit Wasser gings schneller und solange ichs nicht wegmachen muss. Dafür hat er auch das Wort scheisssauerei gelernt) Weihnachtsbaum gab es nicht. Dafür eine geklaute türkische Pflanze, an den Namen erinnere ich mich nicht mehr. Schmuck natürlich auch nicht. So hatten wir den leckersten Schmuck ever: Schokolade, Lebkuchen -wurde natürlich spaeter noch gegessen-, Bonbons, Orangenscheiben und Pralinen. Abends sind wir sogar noch in die Kirche gegangen. Erstes Mal in eriner Erwachsenenchristmette. War ökumenisch, aber evangelischer, deutscher Pfarrer. Hat sich ganz lieb um uns gekümmert(wir haben den Altersruchschnitt um 20 Jahre gesenkt) und sogar die Lesung auf englisch wiederholt. Wir waren ja deutsch, türkisch, finnisch, belgisch, polnisch unterwegs. Für die Einheimischen gabs noch zum Anfang den Muezzinruf auch sehr lustig. War aber sehr schoen und interessant, nur fasdt schon unheimlich, weil so vertraut mit dem Weihnachtsbaum und so. Es hat einfach nicht zur Umgebung gepasst. Danach gings dann zurück xur Wohnung, wo das Essen schon fertig war. Hui, soviel habe ich wohl noch nie zu Weihnachten gegessen. Paula, Arturs Freundin, hatte alles Zeug aus Warschau mitgebracht und so hatten wir alleine drei Suppen, dann Salate, Fisch und ich weiss nicht, was noch alles. Nach dem 3 Gang mussten wir eine Pause machen, weil wir alle nur noch gekugelt sind. Dazu gab es dann noch Weihnachtsmusik. Deutsche und (natürlich) polnische. Da kann ich sogar langsam auch mitsingen. Es kam auf jeden Fall eins zum anderen und zum Schluss waren es 6. Spontan haben Katarina (bewusst) und Viktor (unbewusst, er blieb einfach auf der Couch) da geschlafen. Erster Weihnachtstag lag ganz im Zeichen des grossen Chillen und einer weiteren Premiere: Weihnachtsmittagsessen in der Mensa! Eine interessante neue Erfahrung (eine der wenigen, die ich nicht wşederholen muss, es passte nicht. Und mein Tshirt-Outfit auch nicht). Am zweiten Weşhnachtstag bin ich nachmittags mal für ein paar Stunden nach Hause gegangen. Es gab ja eine Prüfung am Freitag und da wollte ich mich etas vorbereiten) Abends ging es dann zu Kat und İvonne zum Essen. Dieses Mal nur bis 24, aber auch sehr lustig.

Dann war Weihnachten rum und der Alltag ging endgültig weiter: Lernen und weil Artur und Greg noch mehr Prüfungen hatten als ich, bin ich nachmittags immer mit Paula unterwegs gewesen. Das ist eine ganz Liebe und wenn die drei naechstes jahr Jimmz in Belgien besuchen, kommen sie in Bonn vorbei (hoffentlich klappt das alles so) und ich werde dann irgendwann auch den gegenbesuch starten.

Freitag hatte ich dann meine Prüfung. War ganz okay. Bei einer Frage hatte ich gar keine Ahnung, aber eine durfte ich rauslassen. Bei einer anderen habe ich mir was zusammengestottert und drei waren in Ordnung. Eine Frage gibt 25Punkte und zum Bestehen brauche ich 60.  Das sollte also auf jeden Fall geschafft sein. danach habe ich mich mit Anita und Kat zum Shoeshopping getroffen. Ui... sagen wir mal so: fünf Stunden spaeter hatten 3 Maedchen 10 Paar Schuhe.Aber es war so toll: wir haben Verkauefer wahnsinnig gemacht, sie uns, zum Schluss gab es Tee und alle waren glücklich.

Das grosse Drama begann erst dann: ich hatte mir schon laenger überlegt, auszuziehen, Das hatte ich auch schon geschrieben, glaube ich. Die Miete ist immer am 7. faellig. Auf einmal sollte ich aber schon Freitag zahlen, also waere ich für einen Monat gebunden gewesen. Also musste ich dann endgültig sagen, dass ich auszıehe und Kat und Anita haben mir angeboten, für die Übergangszeit zu einen von ihnen ziehen zu koennen, wenn ich nicht innerhalb einer Woche was finde. Bei Anita hatte ich ja eh schon fast die ganze Woche gewohnt und Kat wohnt ömit İvonne, also auch kein Problem. Für meine Mitbewohner schon. Es gab eine Stnde lang Diskussionen (ich sollte trotzdem Miete zahlen), Telefonate (mit Tuna, derkann wenigstens Türkisch, die koennen ja kein Englisch) und alles war nicht schoen. İm Endeffekt bin ich dann direkt mit der Haelfte meines Zeuıgs ausgezogen und hae den rest mit Felix (Anitas Freund) am Samstag geholt. Dummerweise befürchte ich, meinen Führerschein vergessen zu haben. Dann muss ich irgendwann nochmaş mit wem hin und jetzt ist erstmal keiner da. danach sind wir ehrlich noch ins Jolly Joker (es waren immerhin 1.30) Das war wohl nicht gut: Bei İvonne noch schnell eine Flasche Wein (die brauchst du jetzt... nein...doch... sie hat gewonnen) und dann noch zwei Bier im JJ. Jetzt weiss ich, weshalb es heisst Bier auf Wein, dass lass sein... İvonne war jedenfalşls ehrlich beeindrukt, dass ich Samstag um 11 schon wieder auf den Beinen war. İch war eher davon beeindruckt, wie schnell und eng man mit Leuten, die man erst seit drei Monate kennt zusammenwahcsen kann: es gab fast einen Kampf, bei wem ich schlafen darf(!!) und ich bin den ganzen Tag bemuttert worden von allen. Soooo toll. Aber das ist wohl Erasmus. Desweiteren kann ich jedem polnische Katerfrühstücke empfehlen. Wirken Wunder. Dazu einen Tag türk. Tee und alles ist perfekt.

Samstag habe ich dann nur rumgehangen und war abends mit Anita nach einer Lampe gucken. İn der Türkei beschenkt man sich an Silvester und sie brauchte noch was für ihren Freund. Danach habe ich noch Kat zu'uns' (bin ja nur Gast) geholt und wir haben rumgehangen. Sie ist noch mit Anita wieder ins JJ, ich war mit Greg zuhause geblieben und habe Filmne geguckt. So ist es dann wieder 4 Uhr geworden. Haben Hooligans mit Elijah Wood gesehen. Sehr guter Film, ziemlich blutig und vorallem: Elijah Wood als Hooligan??? Nicht wirklich

Gestern haben wir dann erst in der Wohnung angefangen zu feiern, war ganz nett, nur die Musik nicht(belg. Techno). Danach noch wieder ins JJ. Bin sogar umsonst reişngekommen, weil Felix in der Band ist und Anita und ich seine Begleitung waren. Da waren wir dann auch wieder bis 4. Habe ganze 5Lira für ein Wasser gezahlt. Wucher!! Aber auch egal und zum Schluss besser, weil ich die einzige war, die Felix (wegen Band auch nüchtern) den Weg erklaeren konnte. Haben übrigens zweimal gefeiert- türkische und deutsche Zeit.

Das warmeine letzte Woche. Einiges sehr schoen, einiges weniger. Das alles gehoert wohl zum Leben, aber es muss nicht immer so sein. Bis bald, Sarah

1.1.07 14:07


Noel kutlu olsun

Das ist türkisch und heißt Frohe Weihnachten. Ich hoffe, die habt ihr alle. Kälter ist es anscheinend ja langsam geworden. Hier immer noch nicht. Mein Weihnachten dieses Jahr wird sehr komisch werden. Aber der Reihe nach. Ich habe mich ja doch länger nicht mehr gemeldet.

Mittlerweile war mein deutscher Besuch (Papa & Opa) gut an-  und auch wieder weggekommen. War ganz nett, mal wieder bekannte Gesichter zu sehen. In der Zeit habe ich nebenher noch eine Hausarbeit über die Geschichte der AKP geschrieben. Morgen habe ich mein Abgebe-Date mit meiner Professorin. Bin mal gespannt, was sie sagt. Duygu hat die Arbeit gut gefallen, sie hat immerhin auch Politik studiert, ich kann also nicht totalen Mist geschrieben haben. Aber ihre Ansprüche sind wohl auch andere als die meiner Professorin. In einem will ich morgen noch rausschlagen, dass sie in ihrem anderen Kurs die Fragen für mich auf englisch stellt. Für sie sollte es kein Problem sein und mir erspart sie einige schlaflose Nächte.

Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich dann zwischen den Jahren, wie es so schön heißt, in die Uni müssen. Die Vorlesungen gehen diese Woche zuende und ab Montag finden die Klausuren statt. Ich habe noch Glück, dass ich nicht am 1./2. Weihnachtstag eine schreibe. Dann wäre ich wahrscheinlich in den Streik getreten. So schreibe ich eine am 29.12 (Polit. Leben der Türkei) und eine am 11.1. (Mitarbeiterführung - Fragen und Antworten auf Deutsch). So richtige Weihnachtsstimmung kommt hier aber eh nicht auf, trotz mittlerweile doch einigem Spekulatius, Lebkuchen und Schokonikolaus. Die Palmen sind immer noch grün, die Sprenkler laufen immer noch und meiner Meinung nach sollte es die Aufgabe eines Nikolauses sein, Geschenke zu bringen und nicht, wahlweise O-Saft, Zuckerwatte oder Lose zu verkaufen.  Am Sonntag wird ein Großteil von uns wohl zusammen Weihnachten feiern. Mal sehen was das gibt. Glühwein und evtl sogar Feuerzangenbowle wollen wir selber machen. Ich werde danach davon berichten.

Übrigens habe ich mich entschlossen, nochmals umzuziehen. Nachdem ich eine Transvestitenprostituierte und am nächsten Abend eine Drogenrazzia vorm Haus gesehen habe und die anderen Bewohner es offensichtlich nicht für nötig halten, die Türe zuzumachen, fühle ich mich hier nicht mehr so toll. Außerdem ist es immer noch weit zur Uni und meine Mitbewohner sind auch komisch.

Abschließend ist mein vergangener Samstag wohl berichtenswert: Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich am 16.12. gegrillt. Geschlossen haben wir Mädels uns geärgert, Bikinis nicht mitgenommen zu haben. So konnten wir nur bis zun Knien ins Meer. Die Jungs waren schlauer und hatten alle Badehosen dabei. Wir haben aber wenigstens Fußball, Beachvolleyball und Frisbee spielen können - alle gleich grottig, daher sehr lustig - und uns gesonnt, einfach eine tolle Zeit gehabt und über Jungs gelästert. Seit Samstag weiß ich auch, dass es jeweils 1 Türken, Belgier und Tschechen sowie 2 Polen braucht, um einen Grill ans Brennen zu bringen. Dazu kommen dann noch drei deutsche Mädels, die 1. jetzt deutsche Männer schätzen und 2. wissen, dass sie selbst es auch besser könnten. (Aber lästern macht doch mehr Spaß ) Mit einer guten Stunde Verspätung konnten wir doch noch essen. In der Zwischenzeit hatten wir dann auch noch den Stein der Weisen gefunden, wie man es schafft, dass Efes einigermaßen genießbar schmeckt: man mische türk. Bier mit türk. Sprite-Ersatz und raus kommt ein recht passabler türk. Radler. Ab 16 Uhr hatten ohne Außnahme alle Kopfschmerzen...

Die haben wir alle mit zwei Tabletten und einem Liter Wasser wegbekommen und abends ging es dann weiter ins Kizli Bahce. wir waren zwar alle fertig, aber es war das letzte Mal, dass wir Niko, Elina sowie Riikka gesehen haben. So hat unsere Bestellung (in einer Rockkneipe) vornehmlich aus Kaffee bestanden. Der hat sogar richtig gut geschmeckt. An dem Tag bin ich zum ersten Mal in eine Drogenkontrolle gekommen. Sowas lächerliches! Die Handtasche wurde nur kurz angeschaut, das wars. In Ivonnes Schminkbeutel haben sie nicht gesehen, bei mir nicht ins Brillenetui; nichtmal in die Jackentaschen, wo ich meinen restlichen Aspirinvorrat hatte. Ich fühle mich bei der Polizei also richtig sicher... Danach sind wir noch in "Die Bar" gegangen. Da war auch gerade Kontrolle. Also haben wir draußen gewartet und irgendwer hat dann einen Polizisten (!) gefragt, ob sie fertig seien, wir jetzt also reinkönnten. In Dtl würde man dann doch direkt mitgenommen. Wie dämlich ist es denn, den Polizisten zu fragen: Ist die Luft rein, können wir jetzt in die Bar? In der Türkei ist es anders. Hier sagt der Polizist JA und geht weiter...

Ich werde mich jetzt endlich mal auf die mitgebrachten dt. Zeitungen stürzen, bevor ich dann morgen für die Finals anfange zu lernen. Bis bald. Sarah

20.12.06 20:28


Freitag Abend

Da ich euch wieder schreibe, steht also unser Haus noch und das unseres Nachbarn auch noch. Mir ist nur wieder eingefallen, dass ich gar nichts über meinen Freitag Abend geschrieben habe. Internet daheim ist schon was Feines: wenn ich was vergesse kann ich es gleich und nicht erst drei Tage später nachtragen. Und ihr habt bald jeden Tag was zu lesen. Wie dem auch sei. Mein Freitag Abend, ein Drame/ Komödie in mehreren Akten:

Es fing mit Erasmus-Salsa an, wo unser Lehrer nicht kam, wir also alleine was geübt haben. Abends wollten wir zusammen zum Bierfest in Kizli Bahce gehen. Kizli Bahce heißt "geheimer Garten". Achtung, das wird für die Geschichte noch wichtig. Nun waren wir um 17 Uhr fertig. Das Bier sollte bis 19 uhr 2Ytl kosten, danach 3. Für 0.5l. Beides also billig. Aber wir sind ja Studenten. Weshalb also so lange warten, wenn es dann auch noch teurer wird. Die anderen sind trotzdem erst nach Hause gegangen, Ivonne und ich aber erst zu ihr in die Wohnung noch Klamotten holen, dann zum McDonalds, Abendessen muss sein. Und es ist sowieso nah bei Kaleici, wo Kizli Bahce ist. Kaleici ist tagsüber ein Touriviertel, wo es all die Fakeladen gibt, aber auch die Altstadt. Also: verwinkelt, unübersichtlich und abends alleine nicht unbedingt zu empfehlen. Sprich: ivonne und ich haben uns nach einer Minute überlegt, dass wir unsere Taschen äußerst bereitwillig abgeben werden, sollten wir überfallen werden. Soweit ist es zum Glück nicht gekommen. Trotzdem sind wir verwirrt durch die Gegend gelaufen, haben drei Leute gefragt. Die ersten zwei wussten es nicht bzw. haben uns völlig falsch geschickt und der Dritte, ein Ladenbesitzer, hat uns direkt hingebracht. Sehr nett, und er wollte uns nicht mal was andrehen. Soviel zum Thema versteckt. der andere Grund, weshalb die Kneipe so heißt: es gibt eben eine kleine Kneipe, dahinter aber eine wunderschöne Gartenterasse mit Bäumen, Bänken und einem Brunnen inklusive Schildkröten. So ein bisschen wie ein Pariser Straßencafe, wahnsinnig toll. Ich habe da auch gemerkt, dass ich schon mal da war: gleich am ersten Abend, und ich wusste damals schon, dass ich es nie wieder finden würde. getroffen haben wir Greg (Erasmus aus Polen) und Kadir, ein Freund, den er in Polen kennen gelernt hat, weil er da als Erasmusstudent aus Antalya war. Es war genau 18.55. Also schnell noch zwei Bier bestellt, ist ja billiger. Der hat dumm geguckt: vier Leute, 7 Bier. Ich hatte eh nur zwei Stunden Zeit, danach ging es ja ins highlander. Dahin wollte ich Greg noch abschleppen, aber er wollte nicht. Ich hab mal angemerkt, ob er vielleicht zu angeschickert ist, um noch zu tanzen. Zitat: I don't get drunk from water. Hatte was. Ehrlich, die müssen gepanscht haben. Es hat mehr nach gelbem Wasser geschmeckt und ich habe nach 2 Bier (im Sitzen!) nichts gemerkt als ich aufgestanden bin. Da kann irgendwas nicht stimmen. Da lobe ich mir das deutsche Reinheitsgebot. Es waren auf jeden Fall zwei sehr schöne Stunden und wenn ich nicht fest mit Mürvet verabredet gewesen wäre, wäre ich sicher dageblieben. Kadir hat mich noch zum Treffpunkt, dem Uhrturm, gebracht. Ich wollte wirklich nicht ganz alleine gehen und ich hätte es auch nie gefunden. So waren wir in drei Minuten da.

Dann ging der nächste Akt los, als ich mit Mürvet und Gülsah das Highlander gesucht habe. ich war schon zweimal da. Da bin ich aber entweder mit dem Auto da oder bin von einer anderen Ecke gekommen. Immer mit anderen Leuten, ich musste mich also nicht um den Weg kümmern. Dieses Mal schon, haben wieder gesucht (andere Ecke von kaleici) und ich weiß nicht wieviele Leute gefragt. Unter anderem einen Mann in einer kleinen Menschenansammlung. Die müssen sonstwas gedacht haben: drei Mädels, Arm in Arm, aufgestylt und laut gackernd. Der Mann konnte uns auch nicht helfen und hat uns an den rumstehenden Polizisten geschickt. Der stand unter einem Scheinwerfer... Und weshalb stand der da? Weil es ein Filmset war, in das wir reingestolpert sind. Und der andere Mann wusste es nicht, weil er nicht aus Antalya ist, sondern der Regisseur. Ups. Wir hatten jedenfalls Spaß. Danach im Highlander auch noch. Der Polizist wusste den Weg nämlich:-)

Bis bald, Sarah

3.12.06 09:51


Schöner die Funken nie sprühen

Das scheint sich jedenfalls mein Nachbar im Haus gegenüber im 4.Stock zu denken. Jedenfalls schweißt er sich gerade kräftig einen zusammen in seiner Wohnung. Ich würde ja nie sagen, dass ich Ahnung vom Handwerk habe - alleine weil dann 90% der Leser sagen, dass ich lüge - aber: das sollte man doch nicht, oder? Immerhin macht er es offensichtlich im Wohnzimmer und eine Gardine hat er auch. Solltet ihr also in den nächsten Tagen was von einem Wohnungsbrand in Antalya in den Nachrichten, dafür aber nichts mehr von mir hören, dürft ihr euch gerne Gedanken machen.

Apropos Großbrand: ich weiß nicht, was hier jeden(!) Abend los ist: es riecht immer nach Feuer. Nicht nur ein bisschen. So sehr, dass es in der Nase weh tut und die Augen laufen vom ganzen Qualm, der so stark ist, dass man ihn sieht. Besonders abends bevorzuge ich im Moment wirklich die Brille. Am ersten Tag, vor ca. einem Monat, dachte ich wirklich noch, "Mist, hier gibt es irgendwo ein riesiges Feuer". Aber wohl nicht jeden Abend und vor allem nicht, wenn mal keiner drüber spricht. Der Qualm zieht auch überall rein, sogar bis in die Wohnung. Ich muss dringend mal einen Einheimischen fragen, was hier immer los ist.

Meine Ausdruckaktion ist übrigens, wie befürchtet, wirklich eine größere Sache gewesen, bei der mir sogar mein Wörterbuch nicht geholfen hat: Im ersten Café wurde ich sogar mit Langenscheidt nicht verstanden. Aber einer der Gäsrte sprach Englisch. Ich habe 3YTL für drei Drucke gezahlt, bei denen man immerhin jede zweite Zeile lesen kann. So konnte ich das natürlich nicht abgeben. Beim zweiten Laden tat Yahoo es nicht. Das hat aber alles so lange gedauert, dass ich einen Tee bekommen habe und dem Mann tat es mehr leid als mir, also musste ich nicht zahlen. Im dritten tat es der Drucker nicht und im vierten hat es dann doch noch geklappt.

Nachdem ich mein Referat gestern gehalten hatte, konnte ich die Drucke abgeben und habe in einem gesagt bekommen, dass ich damit den Kurs bestanden habe und auch zur Klausur nicht kommen muss.  Mir soll's lieb sein. Die Klausurenphase beginnt wohl am 25.12. Ich solle lieber Weihnachten feiern. Seitdem habe ich allerdings ein bisschen Angst, dass es vielleicht eine andere Klausur an dem Tag habe.

Auf der Suche nach einem Drucker habe ich sogar noch einen (schrecklich kitschigen) Weihnachtsladen gefunden. Meine Aufmerksamkeit hat er bekommen, weil er einen 2m großen Weihnachtsmann im Schaufenster hat. Das restliche Angebot scheint sonst vor allem aus zig Sorten von Lametta zu bestehen. Ich werde ihn in den nächsten Tagen jedenfalls mal näher in AUgenschein nehmen.

Abschließend kann ich euch noch beruhigen, dass es ab Dienstag hier wohl wieder regnen soll und nur noch um die 18°. Hätte ich mir doch nur nicht den Wetterbericht angesehen. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb der Springbrunnen gereinigt werden musste. Und wie macht man das? Genau: man kippt Spüli rein. Leider hatte ich gerade heute meinen Fotoapparat nicht dabei. Mittlerweile arbeiten übrigens in der ganzen Stadt die Sprenkleranlagen auf Hochtouren...

ich wünsche euch einen schönen ersten Advent, Sarah

2.12.06 16:23


Langeweile

...soll auch mal vorkommen. Im Moment ist es so, dass ich warte, dass endlich die Waschmaschine mal fertig wird. Die habe ich mittlerweile halbwegs im Griff. Aus irgendeinem Grund sind meine Socken zwar nach dem Waschen meist dreckiger als zuvor (die sieht aber ja eh keiner), aber wenigstens gibt es keine Überschwemmungen mehr. Sobald die Wäsche fertig ist, werde ich mich dann zu BIM (türkische Version des Aldi - sogar inklusive Schlangen vor dem noch geschlossenen Eingang, wenn es Angebote gibt!) aufmachen und anschließend versuchen, eine Datei in einem Internetcafe auszudrucken. Hoffentlich geht das mal gut. Ich nehme jedenfalls mal wieder mein Wörterbuch mit.

Ansonsten wird heute hier wohl nix weltbewegendes mehr passieren: mein Französischkurs fällt aus, weil der Dozent Papa geworden ist. Letztlich habe ich also den ganzen Tag frei. Deswegen weiß ich auch noch nicht, ob ich zur Conversation Class gehe. Was wir da lernen, brauche ich eh meist nicht (das erste was wir da gelernt haben: tabut = Sarg) und außerdem befürchte ich, dass ich einfach zu faul sein werde, dahin zu fahren. Es sei denn, mir fällt hier noch die Decke auf den Kopf.

So erfreue ich mich also eines, mal wieder sonnigen, freien Tages, den ich als vorgezogenes Wochenende nutze und mal so ein paar Sachen regele: Briefe schreiben, waschen, putzen,... Ein langes Wochenende kann ich allerdings nicht draus machen. In meiner EU Rechtsklasse habe ich zwar noch nie gefehlt, aber morgen muss ich das Referat halten. Da ist also nix mit blau machen. Übirgens habe ich es jetzt mal (gestern!) geschafft, meine Coreferentin ausfindig zu machen und habe ihr meinen Text zugemailt, damit sie sich auf ihre Dolmetscherarbeit vorbereiten kann. Sie meint, sie müsse es sich nicht schriftlich vorübersetzen. Na ja, wegen mir. Ich kann reinen Gewissens sagen, ich habe alles versucht. Beunruhigt hat mich ein wenig, dass sie meinte, mein Text habe sehr viel Ähnlichkeit mit einem türkischen, den der Prof rumgegeben hat. Hm, aber er hat mir das Thema so umrissen und ich müsste schon alles völlig falsch verstanden haben, wenn das nicht so gemeint war.

Ich möchte mich auch mal bei allen bedanken, die sich in den letzten Tagen bei mir gemeldet haben, egal ob per Mail, Gästebucheintrag oder StudiVZ. Ist immer wieder schön zu wissen, dass man nicht vergessen wird, nur weil man so weit weg ist. Ich melde mich im Laufe des Wochenendes auch mal wieder bei euch allen.

Besonderes gab es hier in den letzten Tagen nicht wirklich. Hier gibt es nun mal kein Weihnachten, so ist alles immer noch im absoluten Alltagstrott. Das einzig Bemerkenswerte ist das Wetter. Das finden selbst die Antalyaner so ungewöhnlich, dass es schon im Fernsehen kommt. Normalerweise gäbe es bei 10-15°C Dauerregen. Stattdessen haben wir durchweg Sonnenschein bei 25°C. Auch wenn Ivonne und mir bewusst ist, dass der Klimawandel nicht gut für die Umwelt ist - wir finden es toll. Die Stromrechnung steigt auch nicht so wie vorausgesagt: den Ofen brauchen wir immer noch nur abends ein bisschen. Dafür steigt bei der Uni der Wasserverbrauch: Gestern nach dem Salsaunterricht war die Sprenkleranlage wieder angeschaltet...

Viel Spaß mit Lebkuchen und Glühwein, Sarah

30.11.06 10:54


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung