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Was für eine Woche

Frohes Neues Jahr! İch wünsche euch allen alles Gute im neuen Jahr, dass es euch immer gut geht und all eureWünche in Erfüllung gehen.

So, dass war das. Dann will ich mich erstmal bei allen entschuldigen, bei denen ich  mich laener nicht gemeldet habe. Nachdem ihr diese Mail gelesen habt, werdet ihr wissen weshalb. Aber soviel vorweg: mir geht es gut - wieder und alles ist mehr oder weniger in Ordnung. Aber wir wollen mal vorne anfangen.

Zu Weihnachten konnte ich mich nicht melden, weil ich für insgesamt 5 Tage zu Freunden in ANtalza gezogen bin. Wir haben eh zusammen gefeiert und damit ich nicht mit dem letzten Dolmuş schon gehen muss, konnte ich da bleiben. Weil es so lustig wat undf wir einşges vor und nachbereiten mussten, war ich vomn 23.-28.12. da. Und die haben eben kein İnternet und für ein Cafe war beim besten Willen keine Zeit. İch muss gestehen, es war wohl das beste Weihnachten, was ich je hatte: mehr oder weniger polnisch (lieben Gruss an Arthur, habe oft an dich gedacht und mutiere gerade halbwegs zur Polin), mit deutschen Einflüsse und türkischen auch. Die deutschen bestanden in 12 Flaschen Wein aus denen man herrlich Glühwein machen kann, der international sehr gut ankam und selbstgemachten Keksen. Das hatten wir uns am 22.12 nachts überlegt und dann bis 23. um 2.30 nachts ausgeführt. Es gab lustige Ergebnisse. Am besten kamen die Schokocrossies an (hier einen lieben Gruss an Krissy, die wirdes beim naechsten Weihnachten wieder geben), Vanillekipferl waren auch super. Nur die Butterkekse nicht. Haben nach nichts geschmeckt und sşnd im Ofen explodiert. Da kamen auf einmal so Bubbel raus. Wenn irgendeiner weiss, was wir da falsch gemacht haben, bitte sagen. İch habe ehrlich keine Ahnung.

Der 24. stand dann ganz im Zeichen von Vorereitungen. Die Küche war 100%ig in polnischer Hand, die Deko dafür in deutsch/belgischer. Jimmz weiss jetzt, wie man Watte zum kleben bringt(dank mir er war ehrlich mit Tesa am Fenster am werken. Mit Wasser gings schneller und solange ichs nicht wegmachen muss. Dafür hat er auch das Wort scheisssauerei gelernt) Weihnachtsbaum gab es nicht. Dafür eine geklaute türkische Pflanze, an den Namen erinnere ich mich nicht mehr. Schmuck natürlich auch nicht. So hatten wir den leckersten Schmuck ever: Schokolade, Lebkuchen -wurde natürlich spaeter noch gegessen-, Bonbons, Orangenscheiben und Pralinen. Abends sind wir sogar noch in die Kirche gegangen. Erstes Mal in eriner Erwachsenenchristmette. War ökumenisch, aber evangelischer, deutscher Pfarrer. Hat sich ganz lieb um uns gekümmert(wir haben den Altersruchschnitt um 20 Jahre gesenkt) und sogar die Lesung auf englisch wiederholt. Wir waren ja deutsch, türkisch, finnisch, belgisch, polnisch unterwegs. Für die Einheimischen gabs noch zum Anfang den Muezzinruf auch sehr lustig. War aber sehr schoen und interessant, nur fasdt schon unheimlich, weil so vertraut mit dem Weihnachtsbaum und so. Es hat einfach nicht zur Umgebung gepasst. Danach gings dann zurück xur Wohnung, wo das Essen schon fertig war. Hui, soviel habe ich wohl noch nie zu Weihnachten gegessen. Paula, Arturs Freundin, hatte alles Zeug aus Warschau mitgebracht und so hatten wir alleine drei Suppen, dann Salate, Fisch und ich weiss nicht, was noch alles. Nach dem 3 Gang mussten wir eine Pause machen, weil wir alle nur noch gekugelt sind. Dazu gab es dann noch Weihnachtsmusik. Deutsche und (natürlich) polnische. Da kann ich sogar langsam auch mitsingen. Es kam auf jeden Fall eins zum anderen und zum Schluss waren es 6. Spontan haben Katarina (bewusst) und Viktor (unbewusst, er blieb einfach auf der Couch) da geschlafen. Erster Weihnachtstag lag ganz im Zeichen des grossen Chillen und einer weiteren Premiere: Weihnachtsmittagsessen in der Mensa! Eine interessante neue Erfahrung (eine der wenigen, die ich nicht wşederholen muss, es passte nicht. Und mein Tshirt-Outfit auch nicht). Am zweiten Weşhnachtstag bin ich nachmittags mal für ein paar Stunden nach Hause gegangen. Es gab ja eine Prüfung am Freitag und da wollte ich mich etas vorbereiten) Abends ging es dann zu Kat und İvonne zum Essen. Dieses Mal nur bis 24, aber auch sehr lustig.

Dann war Weihnachten rum und der Alltag ging endgültig weiter: Lernen und weil Artur und Greg noch mehr Prüfungen hatten als ich, bin ich nachmittags immer mit Paula unterwegs gewesen. Das ist eine ganz Liebe und wenn die drei naechstes jahr Jimmz in Belgien besuchen, kommen sie in Bonn vorbei (hoffentlich klappt das alles so) und ich werde dann irgendwann auch den gegenbesuch starten.

Freitag hatte ich dann meine Prüfung. War ganz okay. Bei einer Frage hatte ich gar keine Ahnung, aber eine durfte ich rauslassen. Bei einer anderen habe ich mir was zusammengestottert und drei waren in Ordnung. Eine Frage gibt 25Punkte und zum Bestehen brauche ich 60.  Das sollte also auf jeden Fall geschafft sein. danach habe ich mich mit Anita und Kat zum Shoeshopping getroffen. Ui... sagen wir mal so: fünf Stunden spaeter hatten 3 Maedchen 10 Paar Schuhe.Aber es war so toll: wir haben Verkauefer wahnsinnig gemacht, sie uns, zum Schluss gab es Tee und alle waren glücklich.

Das grosse Drama begann erst dann: ich hatte mir schon laenger überlegt, auszuziehen, Das hatte ich auch schon geschrieben, glaube ich. Die Miete ist immer am 7. faellig. Auf einmal sollte ich aber schon Freitag zahlen, also waere ich für einen Monat gebunden gewesen. Also musste ich dann endgültig sagen, dass ich auszıehe und Kat und Anita haben mir angeboten, für die Übergangszeit zu einen von ihnen ziehen zu koennen, wenn ich nicht innerhalb einer Woche was finde. Bei Anita hatte ich ja eh schon fast die ganze Woche gewohnt und Kat wohnt ömit İvonne, also auch kein Problem. Für meine Mitbewohner schon. Es gab eine Stnde lang Diskussionen (ich sollte trotzdem Miete zahlen), Telefonate (mit Tuna, derkann wenigstens Türkisch, die koennen ja kein Englisch) und alles war nicht schoen. İm Endeffekt bin ich dann direkt mit der Haelfte meines Zeuıgs ausgezogen und hae den rest mit Felix (Anitas Freund) am Samstag geholt. Dummerweise befürchte ich, meinen Führerschein vergessen zu haben. Dann muss ich irgendwann nochmaş mit wem hin und jetzt ist erstmal keiner da. danach sind wir ehrlich noch ins Jolly Joker (es waren immerhin 1.30) Das war wohl nicht gut: Bei İvonne noch schnell eine Flasche Wein (die brauchst du jetzt... nein...doch... sie hat gewonnen) und dann noch zwei Bier im JJ. Jetzt weiss ich, weshalb es heisst Bier auf Wein, dass lass sein... İvonne war jedenfalşls ehrlich beeindrukt, dass ich Samstag um 11 schon wieder auf den Beinen war. İch war eher davon beeindruckt, wie schnell und eng man mit Leuten, die man erst seit drei Monate kennt zusammenwahcsen kann: es gab fast einen Kampf, bei wem ich schlafen darf(!!) und ich bin den ganzen Tag bemuttert worden von allen. Soooo toll. Aber das ist wohl Erasmus. Desweiteren kann ich jedem polnische Katerfrühstücke empfehlen. Wirken Wunder. Dazu einen Tag türk. Tee und alles ist perfekt.

Samstag habe ich dann nur rumgehangen und war abends mit Anita nach einer Lampe gucken. İn der Türkei beschenkt man sich an Silvester und sie brauchte noch was für ihren Freund. Danach habe ich noch Kat zu'uns' (bin ja nur Gast) geholt und wir haben rumgehangen. Sie ist noch mit Anita wieder ins JJ, ich war mit Greg zuhause geblieben und habe Filmne geguckt. So ist es dann wieder 4 Uhr geworden. Haben Hooligans mit Elijah Wood gesehen. Sehr guter Film, ziemlich blutig und vorallem: Elijah Wood als Hooligan??? Nicht wirklich

Gestern haben wir dann erst in der Wohnung angefangen zu feiern, war ganz nett, nur die Musik nicht(belg. Techno). Danach noch wieder ins JJ. Bin sogar umsonst reişngekommen, weil Felix in der Band ist und Anita und ich seine Begleitung waren. Da waren wir dann auch wieder bis 4. Habe ganze 5Lira für ein Wasser gezahlt. Wucher!! Aber auch egal und zum Schluss besser, weil ich die einzige war, die Felix (wegen Band auch nüchtern) den Weg erklaeren konnte. Haben übrigens zweimal gefeiert- türkische und deutsche Zeit.

Das warmeine letzte Woche. Einiges sehr schoen, einiges weniger. Das alles gehoert wohl zum Leben, aber es muss nicht immer so sein. Bis bald, Sarah

1.1.07 14:07


Lang, lang ists her

Die Zeit vergeht hier im Flug. Das merkt man vor allem daran, dass ich immer noch dachte, mein letzter Eintrag ist vielleicht eine oder eineinhalb Wochen alt. Dank lieber Freunde, bin ich aber drauf aufmerksam gemacht worden, dass dem nicht so ist. Heute will ich also die bisher längste Schreibpause beenden. Jetzt die Frage: was habe ich alles Wichtiges noch nicht berichtet?

Fangen wir mal kurz mit den Plänen fürs Wochenende an. Da fahre ich mit dem neuen Sprachkurs (der fast schon vorbei ist) nach Olympos. Da ist auch eine dieser antiken Städte. Vor allem aber wird wohl gefeiert. Mal sehen, was da los ist.

Diese Woche war ich mit Katarina in Kemer und Perge. Perge ist eben auch eine dieser alten Städte. Die sind mal ganz nett, aber letztlich stumpft man doch ab, wenn man sich eine nach der anderen ansieht und langsam sind das für mich vor allem nur noch alte Steine. Kemer ist einfach NUR Tourismus, dazu kleiner als wir dachten und so haben wir nicht mal zwei Stunden da verbracht, bevor wir wieder nach Antalya gefahren sind. Nächste Woche stehen voraussichtlich Alanya und Konya auf dem Plan. Konya ist eine der religiösesten Städte in der Türkei, vor allem aber für die tanzenden Derwische und das Mevlana-Museum. In 2-3 Stunden hat man also alles gesehen, haben viele gesagt. Die Fahrt beträgt zwar ca. 6 Stunden, aber wir wollen es voraussichtlich doch an einem Tag machen. Schlafen können wir auf der Hin- und Rückfahrt und so haben wir uns die Übernachtung gespart.

Sonst habe ich viel Zeit in meinen Ferien mit Lesen verbracht, bzw. mache es immer noch, wirklich mal was Spanisch, Französisch und Türkisch gelernt und mich um meine Kinder hier gekümmert. Die vergessen hier noch ihren eigenen Kopf, wenn ich sie nicht dran erinnere. Anita und Artur (und mit ihm Paula) sind jetzt aber auch weg, so dass erst nur Jimmy und ich noch über waren. Mittlerweile ist aber übergangsweise Cecile aus Italien hier eingezogen.

Von der Uni kann ich nur berichten, dass jetzt Ferien sind, ich diese Woche meine neuen Kurse ausgesucht habe und fast alle meine Resultate vom letzten Semester bekommen habe. Im nächsten Semester werde ich wieder 5 Kurse haben. Gebraucht hätte ich 11 Punkte. Das sind zwei Kurse. Und davon sollte einer VWL sein. Den habe ich auch. Wenn der Eugen den dann akzeptiert. Ich soll ihm erst schreiben, was ich hier machen muss, um den Kurs zu bestehen. Weniger als in Bonn machen kann ich ja gar nicht... Durch die ganzen Kurse habe ich dann jetzt 26 Punkte... Super. Schon wieder Arbeit. Aber wenigstens habe ich montags morgens und dann ab donnerstags mittags frei.

In der WG geht es mir immer noch gut und manchmal weiß ich nicht, wem es mehr leid tut, wenn ich hier raus muss Anfang Februar. Aber es geht nicht anders und wenn ich hier bleibe, würde ich wahrscheinlich nie zum Lernen kommen. Insofern ist das vielleicht also gar nicht so schlecht.

Durch die Ferien ist hier nicht so viel geschehen. Einige Zeit habe ich noch damit verbracht, mich auf meinen Sommer in Deutschland vorzubereiten. Da kann ich wahrscheinlich arbeiten und langsam weiß ich nicht, ob es überhaupt Sinn macht, mich gleich nach Ankunft für den Magister anzumelden. Auf jeden Fall werde ich das nicht machen, wenn ich mich nicht richtig vorbereitet fühle. Dafür steht zuviel auf dem Spiel. Aber das wird sich wohl alles in den nächsten Wochen entscheiden. Ich werde euch da alle auf dem Laufenden halten!

Viel Spaß auch noch beim Wintereinbruch, ich gehe mich jetzt was sonnen! Sarah

26.1.07 09:31





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